Eutritzscher Männer beenden Hinrunde der A 1 mit einem klaren 3:0 Sieg gegen Clara Zetkin

Nach drei verlorenen Spielen und einem Sieg bei dem ausgerechnet unser Zuspieler sein strahlendes Lächeln verloren hatte, standen wir am Freitag Abend gegen Clara Zetkin am Netz. Das letzte Hinrundenpunktspiel in der Königsklasse. Um den Klassenerhalt zu sichern und ein kleines Polster zu haben, war es wichtig einen Sieg einzufahren.

Zetkin, unserer sympatischster, nicht zu unterschätzender Lieblingsgegner, betrat schon mit leicht gesenktem Haupt das Spielfeld. Das war für uns das Zeichen, genau dort den Hebel anzusetzen und Zetkin von Anfang an stark unter Druck zu setzen.

Im ersten Satz lief alles nach Plan. Wir setzten dass um, was wir wochenlang trainiert hatten. Unsere Mittelangreifer verwandelten fast jeden Pass zu einem sicheren Punkt und auch unsere linkshändige Wolle hatte richtig Spaß auf seiner Position. Die mit der Brechstange ausgeführte Angriffe von Zetkin scheiterten an unserem gut stehenden Block. So ging der erste Satz sicher mit 19:25 an Eutritzsch.

Der zweite Satz verlief ähnlich. Nur, dass Eutritzsch wieder zwischenzeitlich anfing, in den alten Trott zu verfallen. Unsere hart erkämpfte, klare Führung verschenkten wir immer wieder mit Unaufmerksamkeiten. Verschlagene Aufgaben, schlechte Annahmen und Pässe bis hin zum verschlagenen Angriff kosteten uns wertvolle Punkte. Trotz alle dem, konnten wir mit unser stark wechselhaften Leistungskurve den Satz mit 21:25 zu unseren Gunsten beenden.

Schwach anfangen und stark nachlassen. Wollten wir so den Abend beenden…? Gleich zu Beginn des dritten Satzes ging Zetkin in Führung. Was war da passiert? Unser Zuspieler hatte plötzlich Klebstoff an den Fingern, der Libero war auf dem Parkett festgeschraubt und ging zu Boden wie die Bahnschranke in Knauthain… Zum Glück hatten wir da noch einen Außenangreifer, der es schaffte, im Zeitlupentempo den Ball auf den gegnerischen Boden zu legen.

Taten wir das nur, um den Adrenalinhaushalt unseres Coaches auf dem gewohnten Niveau zu halten oder unseren super Fanblock ein spannendes Spiel zu bieten? Nein, das durfte nicht sein. Mit Teamgeist, Spaß und Siegeswille fanden wir dann doch in unser Spiel zurück, und haben mit „gekonntem“ Minimalismus den dritten Satz spannend bis zur letzten Minute mit 21:25 gewonnen. Mehr wäre wohl überheblich gewesen?…

Mit drei Punkten in der Tasche zogen wir dann zufrieden in die „Südvorstadt“ wo wir unseren 4. Siegpunkt mit der Besetzung des Kneipenstammtisches von Zetkin abholten. Nach einem spontan gesungenen Geburtstagsständchen an Clara-Zetkin konnte der Abend friedlich ausklingen.

Wir freuen uns auf die Rückrunde. Vielen Dank an unseren tatkräftigen , lautstarken und treuen Fanblock.

Schnitzelmann

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