Am 24.09.26 trafen die Volleyballer des SVE auf die Mannschaft von Milbomation 13. Mit einer klaren Marschroute und vollem Fokus ging es in eine Partie, die den Zuschauern am Ende alles abverlangen sollte – von purer Dominanz bis hin zu nervenzerreißender Dramatik. Der SVE schickte dafür eine spannende Formation ins Rennen: Dogi übernahm das Zuspiel, Kevin und Justin besetzten die Außenbahnen, während Richard und Fritz den gegnerischen Angriffen im Mittelblock das Leben schwer machten. Daniel wechselte hierbei ungewöhnlich auf die Position des Diagonalspielers, kam dort zum Einsatz und machte dabei eine richtig gute Figur!

Satz 1: Blitzstart und klare Verhältnisse

Der SVE startet hochkonzentriert. Der allererste Punkt des Spiels für unser Team hörte auf den Namen „Fred“ und gab direkt die Richtung vor. Nach einem schnellen 2:3-Rückstand übernahm Justin den Aufschlag und läutete die erste starke Phase ein. Beim Stand von 10:3 übernahm Richard das Kommando am Netz und schlug die Bälle krachend über die Mitte ins gegnerische Feld. Damit setzte er Milbo extrem unter Druck – der Gegner fand überhaupt nicht ins Spiel und reagierte beim Stand von 13:6 mit der ersten eigenen Auszeit.

Danach baute der SVE die Führung bis auf 20:6 aus. Durch die schnelle Gewöhnung an die Deckenhöhe der Halle lief es richtig rund und der SVE verbuchte eine Serie guter Punkte für sich. Zwar gab es danach noch ein kurzes Missverständnis zwischen Dogi und Richard, was uns jedoch glücklicherweise keine Punkte kostete. Am Ende ließ der SVE nichts mehr anbrennen und holte sich den ersten Satz souverän mit 25:17.

Satz 2: Vom totalen Einbruch zum sensationellen Satzgewinn

Auch der zweite Durchgang startete traditionell mit dem ersten Punkt Namens „Erwin“. Danach begann das Spiel sehr ausgeglichen. Kevin setzte sich auf der Außenposition stark durch (3:4), und beim Stand von 11:6 sahen die Zuschauer viele tolle Variationen im Zuspiel des SVE. Bis zum 13:9 hieß es: “Wir setzen uns gut durch, der Gegner macht immer mehr Fehler.”

Der SVE marschierte weiter vorne weg. Beim Stand von 18:11 für den SVE zog Milbo schließlich die Reißleine und nahm die erste Auszeit. Diese Pause zeigte leider Wirkung, denn danach wendete sich das Blatt komplett. Plötzlich machten die Aufschläge von Milbo dem SVE massiv zu schaffen – Bälle landeten an der Decke oder der Wand. Auf dem Feld hieß es plötzlich: “Fehler überall”. Milbo zog vorbei, und es entwickelte sich ein absoluter Krimi: Auszeit bei 21:15, zweite Auszeit bei 24:24. Es ging Kopf an Kopf! Beim Stand von 25:25 bewies der SVE jedoch eiserne Nerven. Nach einem dramatischen Kampf machten die Jungs den Sack zu und belohnten sich mit einem hauchdünnen 27:25-Satzgewinn.

Satz 3: Nervenschlacht mit souveränem Happy End

Nach dem Kraftakt im zweiten Satz ging es in den entscheidenden dritten Durchgang. Der erste Zähler für unser Team machte das Namens-Trio komplett und trug den klangvollen Namen „Bärbel“. Dogis Aufschläge brachten Milbo sofort so stark in Bedrängnis, dass die gegnerische Mannschaft bereits bei einer 5:0-Führung für den SVE ihre erste Auszeit nehmen musste.

Doch Milbo kämpfte weiter. Bei 6:4 hatte der SVE erneut Probleme mit den Services von Milbo, und beim Stand von 9:9 ließ die Konzentration spürbar nach (Auszeit SVE bei 9:10). Beim Stand von 14:11 sahen die Zuschauer eine kuriose Szene (“Fang den Ball”), gefolgt von der zweiten Auszeit von Milbo bei 16:11. Die scharfen Sprungaufschläge brachten den Gegner bei 20:12 komplett ins Schlingern. Genau in dieser Phase packte der SVE die erste erfolgreiche Kreuzung aus: Der Spielzug lief wie am Schnürchen und brachte uns einen absolut genialen Superpunkt ein! Kurz vor Schluss beim Stand von 24:16 gab es dann auch überhaupt kein Zittern mehr: Richard packte einen wunderschönen Hinterfeldangriff aus, versenkte den Ball eiskalt und machte damit den letzten Punkt zum hochverdienten 25:17-Endstand!

Fazit: Ein echtes Hobbyliga-Highlight mit sensationellen Aufschlagserien, einer grandiosen Aufholjagd im zweiten Satz und einem bärenstarken Finish! Ein großes Danke geht an Lukas und Felix für die tatkräftige Hilfe am Punktetisch, an unseren lautstarken Fanblock bestehend aus Julie, Horst und Nine sowie an unseren Trainer Uhri für die richtige Taktik an der Seitenlinie!̀

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