Eutritzscher Männer im Abstiegskampf durch 3:0 Niederlage gegen die Geckos! Virenalarm beim SV-Eutritzsch

Nachdem vergangene Woche ein großer Teil der Mannschaft vom bayrischen Magen- und Darmvirus befallen war, das Spiel verschoben wurde und wir ein entspannendes Herbstausflugswochenende hinter uns hatten, reisten wir am Dienstag frohen Mutes nach Engelsdorf. Um die Klasse zu halten stand ein Sieg auf dem Programm. Wenn nicht gegen die Geckos, gegen wen dann?

Pünktlich sind alle mit vollständigem Turnbeutel vor der Halle. Was soll jetzt noch schief gehen…? Nach einer viel zu kurzen Einspielzeit verbreitete sich plötzlich eine eigenartige Stimmung in der Mannschaft. Jeder versuchte sich auf das Spiel zu konzentrieren und verdrängte auf seine Art das komische Gefühl im Bauch.

Der erste Satz begann sehr wechselhaft. Weder die Geckos noch die Eutritzscher dominierten mit besonderer Leistung. Wir machten unsere Punkte und auch die gewohnten „Eier“ fielen beim Gegner auf das Parkett. Wir wägten uns schon leicht in Sicherheit, als das Spiel plötzlich eine Wende machte, die Geckos uns davon liefen und damit auch der erste Satz.

Der zweite Satz verlief zu Beginn ähnlich. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten konnten wir uns mit ein paar Punkten absetzen. Aber das reichte wohl nicht. Ein neuer Virus hatte sich unbemerkt in der kompletten Mannschaft verbreitet. Vermutlich zweifelte jeder einzelne an seiner Leistungsfähigkeit und setzte sich selbst damit unter Druck. Die Konzentration war weg. Spielzüge, welche wir schon tausende Male durchtrainiert hatten, verliefen im Sande oder wurden einfach verschlafen. Die Geckos erkannten sofort unsere Schwachstellen und Unsicherheiten und nutzten diese aus. Damit verloren wir unseren kleinen Vorsprung und auch den zweiten Satz.

Aber so leicht wollten wir uns nicht geschlagen geben. Jeder von uns wusste, dass wir in der Vergangenheit auch solche Spiele noch zu unseren Gunsten entscheiden konnten. In den dritten Satz starteten wir noch einmal konzentriert und höchst motiviert. Wir konnten uns gegen die Geckos durchsetzen und übernahmen die Führung des Satzes. Wer Eutritzsch kennt, der weiß, nach jedem Hoch kommt auch ein Tief. Und so kam dann auch in der Mitte des Satzes die gefürchtete Wende. Wie erstarrt „bewegte“ sich die Mannschaft, wir waren nicht in der Lage unser Spiel umzusetzen. Diskussionen in den Auszeiten und zweifelhafte Entscheidungen des Schiedsrichters senkten die Stimmung in den Keller. Christian entdeckte plötzlich seine alten Liberotalente wieder und kratzte so manchen Ball vom Boden oder brachte einen schon hoffnungslos im Aus geglaubten Ball wieder ins Spiel. Aber es half alles nichts. Bei einem Spielstand von 23:15 mussten wir zusehen, wie uns das Spiel aus den Händen glitt. Wir waren nicht in der Lage, die noch fehlenden zwei Punkte zu erringen und den Satz abzuschließen….

Fazit: Wenn in Zukunft jeder an die Fähigkeiten seiner Mannschaft glaubt und vor dem Spiel eine ordentliche Portion Selbstvertrauen zu sich nimmt, dann klappt es auch wieder mit der Konzentration, der Präzision, der Effektivität und dem SIEG.

Wir sind ein Team!

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