Eutritzscher Volleyballer bewegen Herzen zum Advent

Zum 3. „Advent des Herzens“ am 2. Advent verzichteten sieben aktive Volleyballer auf die häusliche vorweihnachtliche Kaffeerunde am Nachmittag und unterstützten auch mit ihrer Präsenz die Kaffeetafel der Stadt Taucha, die diese mit unserer Hilfe (800 EUR Erlös aus dem Spendenturnier) für über 60 Seniorinnen und Senioren aus den Pflegeeinrichtungen der Stadt im Lichthof der Grundschule festlich gedeckt hatte. mehr »

Minimalisten vrs. Urväter des Volleyballspiels

Zur Erläuterung für alle, die gleich meiner unbedeutenden Persönlichkeit nicht wissen, was Mintonette bedeutet, so nannte W. J. Morgan das 1895 von ihm entwickelte Ballspiel, welches als Vorläufer des Volleyballs gilt. Das Spiel gegen die Urväter dieser Bewegungssportart begann noch vor dem Anpfiff mittels eines elektronischen Tiefschlages. Unser P meldete Knie. Nicht, dass wir seine Angriffstärke gebraucht hätten, nein, demotivierend wirkte insbesondere, dass der glaubhaft versprochene Siegkasten bei ihm zu Hause blieb. Derartig mental schlecht auf das Spiel vorbereitet begannen die verbleibenden 5 Feldspieler, 1 Powerfrau, der Libero und Senior-Rückfallebene Horst mit demnach minimalistischem Spielerpotenzial in gewohnt unkonzentrierter Spielweise den ersten Satz. Zwar hatten die Mintonetten einen großen Marktplatz, den wir bald zu nutzen wussten, wir vergaßen jedoch immer wieder, dass es hinter uns auch 2 Außenecken gab. Der Gegner wusste zu zirkeln und holte den ersten Satz mit für uns blamablen 25:14 Punkten. Unser Dauer-Läufer und -Chirurggast beobachtet das Spiel aufmerksam vom Spielfeldrand aus und versah uns zum Wechsel mit den notwendigen Instruktionen zur Gegnerüberwindung. Es half. Bereits der 2. Satz ging nach einigen schönen Spielzügen unter zunehmend eigener Fehlervermeidung mit 25:21 an die 1860er. Das motivierte mehr als uns der fehlende Siegkasten demotivieren konnte. Im 3. Satz kamen wir so langsam in den Flow. Uhri kann zwar nicht mehr lang, wer fällt schon gern in diesem Alter, aber hoch geht noch immer. Dazu kamen herrliche Flugeinlagen von Daniel und Kevin, ordentliche Aufschlagserien von Olaf und Schläge aus der 2. Reihe unserer Powerfrau. So ging auch dieser Satz folgerichtig mit 25:13 an die Eutritzscher Erste. Der Gegner wurde müde und unkonzentriert, vielleicht waren es aber auch unsere disonannten Motivationsgesänge – hier besteht Handlungsbedarf, jedenfalls gab es im 4. Satz kaum noch spielerische Handlungen der Volleyballurväter. Da konnten wir auch „Rücken“ bei Uhri kompensieren und Horsts Einwechslung wagen. Zwar ließen wir auf der Zielgeraden euphoriebedingt noch einige Punkte liegen, jedoch führten uns Horst ohne eine Ballberührung und Kevin mittels eines unnachahmlichen Netzrollers mit 25:17 zum finalen Sieg. Dank an dieser Stelle auch an die souveräne Schiedsrichterleistung der Gastgebermannschaft, auch wenn es für uns gewöhnungsbedürftig war, die Pfeife zwar zu hören, jedoch nicht zu sehen. Hinweis an P: Auf Eutritzscher Seite ist das Vorhandensein von Knie kein Grund, einem Spiel fernzubleiben. Allenfalls ein fehlendes kann störend wirken. mehr »

Eutritzscher Männer auf Männertagsabwegen 2018

Himmelfahrt 2018 – 60 Jahre = 60 Kilometer
Das Eutritzschteam suchte die Jahre des Tourguides

Wie schon im Jahr zuvor ließ der Tourguide auch in 2018 zahlungspflichtige Gehhilfen für die diesjährige Männertagsradtour nicht zu. Das Eutritzscher Peloton sollte die 60 frisch gesammelten Jahre des Tourguides im wahrsten Sinne des Wortes erfahren. Dazu trafen sich 8 Eutritzscher Volleyballer und ein Gastspieler um 9 Uhr am Eingang zur Pferderennbahn. Das Wetter war uns wie schon recht häufig an diesem Tage wohl gesonnen. „Eutritzscher Männer auf Männertagsabwegen 2018“ weiterlesen

Eutritzscher Männer auf Männertagsabwegen 2017

Himmelfahrt 2017 – Die Ringtour Das Eutritzschteam umrundet den Spielort

Erneut ganz ohne Hilfe von zahlungspflichtigen Gehhilfen wollte die diesjährige Männertagsradtour das Eutritzscher Peloton auf den Spuren des Grünen Rings um die Stadt Leipzig führen. Dazu trafen sich 10 Eutritzscher Volleyballer um 9 Uhr am Eingang zur Pferderennbahn. Das Wetter war uns nach Tagen vorwinterlicher Kälte wohl gesonnen. Trotzdem blieb die mentale Vorbereitung in diesem Jahr ohne alkoholische Getränke. Mit 20-minütiger Verspätung, der weiten Anreise von Uhri aus Bayern geschuldet, er hatte seine Frauen einfach mal links liegen lassen, starten wir entlang der Pleiße Richtung Süden. Wir kamen nicht weit. Bereits vor Einmündung in den Goethesteig erwies sich M. B. zu schwer für das Frauenrad und musste nachfüllen. Weiter ging es nach Osten schwenkend entlang der Friederickenstraße zum Schacht Dölitz, dessen Gebäudeensemble Momtaz als vorherige Unterkunft wiedererkannte, zum Erholungspark Silbersee, der auf den Bruchfeldern des Braunkohlentiefbaus geschaffen wurde. Nördlich vorbei am Gelände des ehemaligen Park-Krankenhauses fuhren wir dann durch die Siedlung Probstheida, querten die Prager Straße und erreichten den Sonnenpark. In einer scharfen Rechtskurve zeigte sich eine Katze beim Kacken durch die 10 Pedalritter gestört und wollte flüchten. Leider nahm sie die falsche Richtung und konnte so Ulfs schmalen Reifen nicht mehr entkommen. Der zeigt gegenüber dem Katzenschwanz keine Gnade, rettete aber dafür in artistischer Manier Rad und eigenen Körper. Nun war es bis zum ersten Boxenstop auf Olafs Terrasse nicht mehr weit. Dort warteten gut gekühlte Altenburger Helle und zwei große Schalen mit Schnittchen. Zu Momtaz‘ Freude war auch fleischlos dabei. Ein großer Dank in Form einer Batterie leerer Bierflaschen ging nach reichlich 45 Minuten an Birgit. Wir zogen weiter über Schleichwege in Richtung Holzhausen, passierten den Leipziger TV-Turm und wurden kurzzeitig durch die Konkurrenz-Radveranstaltung des P. C. aufgehalten, gedacht für alle Männer, deren Frauen auch an diesem Tag nicht auf ihre bessern Hälften verzichten können. Anschließend passierten wir den Zweinaundorfer Gutspark, erreichten Engelsdorf und zogen in Richtung Heiterblick weiter. Kurz vor Taucha stellte sich uns die DB in den Weg. Die vorsintflutliche Schrankenschließtechnik nötigte uns Respekt ab. Durch den nördlichen Teil von Taucha gelangten wir zum Gut Graßdorf, wo ein zweiter Boxenstop eingeplant war. Der Hof des Gutes war gut besucht, die Eigentümer auf den Ansturm eingerichtet und so konnten wir nachtanken. Leider war die Musik nicht zum Aushalten, ein „Allein-Unterhalter“ spielte offensichtlich nur für sich allein. So brachen wir bald wieder auf und zogen ein Stück entlang der Parthe weiter über Seegeritz und Merkwitz nach Hohenheida. Im dortigen Gasthof war Mittag eingeplant. Leider zeigte sich die Wirtin ob unseres sichtbaren Hungers überfordert und versperrte uns virtuell den Zugang zur Küche. So blieb des wieder nur bei Bier für uns und Cola für Momtaz, der sich tapfer zeigte. Mit leeren Mägen stahlen wir uns in Richtung Podelwitz davon. In Gedanken an den dortigen Gasthof erschien uns einer Fata Morgana gleich auf der rechten Straßenseite noch in Hohenheida das Hotel Residenz, dessen Wirt wohl in Kenntnis der Überlastung seiner Nachbarin den Grill angeworfen hatte und uns so mit Frischem vom Rost versorgen konnte. Wir nahmen die Einladung dankbar an. In den Katakomben des Hotels konnten wir zusätzlich den juristischen Unterschied zwischen Pfirsichen und Erbsen erfahren. Nach einer angemessenen Ruhepause radelten wir über Göbschelwitz nach Podelwitz. Dort sorgte die lokale FFW für einen außerplanmäßigen Boxenstop. Außerdem nutze Manfred die Gelegenheit, seinen Frontgrill aufhübschen zu lassen. Danach erreichten wir bald den Strand des Schladitzer Sees. Dort hatten sich 4 zwei- und eine vierbeinige Frau, die sich zum Fanzirkel der Eutritzscher Volleyballer zählen, zum Picknick niedergelassen. Ob wir zu spät waren oder ob es Missgunst war, konnte nicht geklärt werden. Jedenfalls war eine für uns angemessene Getränkeversorgung nicht mehr möglich. Im Grad höchster Dehydrierung versuchten sich Matthias und Olaf am Wasser des Sees – andere würden es Anbaden nennen. So richtig geholfen hat es nicht. Außerplanmäßig wurde dann die Nordschleife des See-Rundwegs genommen und wir gelangten an Hayna vorbeifahrend nach Lindenthal. Am Ende der Erich-Thiele-Straße erwartete uns schon der Leipziger Grillmeister zur Verkostung seiner Künste. Das Bier war frisch, die Wurst jedoch kaum meisterlich. Es war wohl mehr Eigenwerbung für den Absatz. So passierten wir nach kurzem Boxenstop das Südende des Porschewerkes, erreichten die Lützschenaer Mühle und das Schloss. Entlang der Luppe ging es wieder in Richtung Stadt. An der nächsten Brücke querten wir den Fluss und durchbrachen den nördlichen Auwald nach Böhlitz-Ehrenberg. Am Ende des Wege galt es noch drei scharfe Rechtskurven zu bewältigen und schon eroberten wir gegen 16.15 Uhr nach 55 km Opa Erichs englisch gepflegten Rasen auf dem Grundstück der Villa Kurzke. Jetzt gab nur noch Arbeit für Steffen und „seine“ Frauen. Kehlen waren zu befeuchten und hungrige Mägen zu stopfen. Er bewältige das in der gewohnt bekannten Gelassenheit. An dieser Stelle sei natürlich auch der herzliche Dank der Crew an Conny übermittelt. Fazit vom Tourguide – Das Wetter war auch dieses Mal himmelfahrtsangemessen. Die Tourlänge brachte Uhri an seine Grenzen, jedoch nicht zur Verzweiflung. Nächstes Jahr will er sich ein E-Bike gönnen. Die kommende Himmel(Fahrrad)fahrt ist schon in Planung. Das Motto wird lauten „60 Jahre – 60 Kilometer“ (und nicht einen weniger!). Das Zielgebiet wurde insofern bereits bestätigt. Euer Tourguide mehr »