SV Eutritzsch II – Lausbuben 0:3 (-24, -23, -16)
Wann hat es das schon einmal gegeben. Nicht dass ich mich daran erinnern könnte: Zwei Pokalspiele in der Wittenberger Spielhölle äh -halle. Beide Eutritzscher Männermannschaften durften sich also gegenseitig anheizen und anfeuern lassen. Was für ein Fest. Während die erste Männermannschaft gegen Mölkau spielen durfte (Link), hat sich die zweite Männermannschaft auf ein unterhaltsames Spiel gefreut mit den Erstplatzierten in der ersten Staffel der Hobbyliga: den Lausbuben. Eine Verschiebung des Pokaltages war leider nicht möglich und so mussten wir auf einige Stammkräfte verzichten. So ergab sich ein ungewohntes Bild in der Aufstellung mit Freddy im Zuspiel, Julian auf Diagonal und Tobias mit Markus auf Außen.

Wer hätte es gedacht, aber der erste Punkt erzielte für die Eutritzscher unser etatmäßiger Libero. Ein verheißungsvoller Start, der Lust und Laune machte und aufzeigen sollte: Mit uns geht hier was. So eröffnete der erste Satz mit einigen kuriosen Spielzügen mit einfachen Punkten per Ableger und Shots im Angriff eine schnelle Führung seitens der Eutritzscher. Ungewohnt trotz der nicht eingespielten Aufstellung erarbeiteten wir uns zu Satzmitte eine komfortable Führung von 6 Punkten (16:10). Doch die Lausbuben wären nicht primus inter pares, wenn sie nicht Läufer identifizierten, in denen sie punkten konnten. Gegen Satzende wurde es entsprechend knapp, doch die Eutritzscher erkämpften sich ein 24:24 und wollten den Satz. Leider wurde dieser durch zwei einfache Fehler dann an die Lausbuben abgegeben.

Eutritzsch wollte sich nicht abschütteln lassen und legte turbulent los im zweiten Satz. Wieder wurde eine Punkteführung herausgearbeitet. Die Mittelblocker mit Pille und Daniel kamen mit einigen Punkten gut durch und Markus drehte auf Außen förmlich auf. Doch wieder erkannten die Lausbuben Einerblock-Situationen, in denen sich unser „Diagonallibero“ vom Netz in die Abwehr zurückzog als Folge einer ungleichen Größenverteilung. Die Erfahrung des Gegners zahlte sich aus und so sicherten sie sich auch den zweiten Satz mit Minimalabstand der kleinen Punkte.

Der dritte Satz begann wie die vorherigen und Eutritzsch ergatterte sich viele kleine Punkte mit Ablegern, Spikes und überlegten Aufschlägen. Dann die kritische Phase: Eine überragende Aufschlagphase des Lausbuben-Zuspielers sicherte einen nicht mehr einholbaren Vorsprung. Es folgte eine Phase mit mehr sehenswerten Blockpunkten und erfolgreichen Angriffen als Fehler bei den Lausbuben, sodass der dritte Satz verdient an die Gäste ging.

Ein Pokaltag zum Vergessen? Ganz und gar nicht. Eutritzsch zeigte mal wieder Kampfgeist, wie viel Spaß Volleyball machen kann, wie fairer Volleyball funktioniert und Eutritzscher sich stets gegenseitig unterstützen. Vielen Dank an die Damen und die Offiziellen, die tatkräftig unterstützt haben.

Eure Nr. 16

SVE: Daniel, Freddy, Julian, Markus, Pille, Tobias 😉

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