Ein altes Russisches Sprichwort sagt: „Hast du Frau mit Bart – kann sein dass Mann“.

Hat zwar weniger etwas mit unserem Auftritt gegen die Teletubbies noch etwas mit Volleyball im Allgemeinen zu tun, war aber als Einstieg in den Spielbericht recht gut geeignet.

Da das Schreiben dieses, als wohl auch das Verarbeiten des länger zurückliegenden Spieles der D-Mannschaft des SVE mit zunehmender Entfernung zum Spieltag schwerer fällt, sollte man wenigstens das Ver- und Aufarbeiten künftig zeitnah, im besten Fall unmittelbar nach dem Spiel vornehmen, im besten Fall noch in der Halle.

Das ein Reflektieren unserer eigenen Leistung nicht mehr nur ein schönes Gimmick, als vielmehr eine Notwendigkeit darstellen sollte, müsste eigentlich jedem Spieler der D-Mannschaft spätestens bewusst geworden sein, als wir mit der Niederlage gegen die Teletubbies an unseren, um es durch die Blume zu sagen, mittelmäßigen Saisonabschluss, nahtlos anschlossen.

Tinky, Winky, Dipsy, Laa-Laa und mindestens 2x Po zeigten den diesmal nominell Überlegenen (das ist bei Training leider nie der Fall) Eutritzscher(inne)n recht deutlich, wo der Öffentlich Rechtliche Frosch die durchgeschwitzten Locken hat.

Nach einem ausgeglichenen Start offenbarten sich hier und da einige Trainingsrückstände im Spiel der Gebührenzahler. Das führte direkt zum Verlust des ersten Satzes.

Mit einer gelungenen Umstellung der Aufstellung zur Bestellung der Herstellung der ersten Satzgewinnung sorgte der Mentalcoach zu Beginn des zweiten Satzes tatsächlich für eine Besserung des Eutritzscher Spiels. Ein sehr gut erkämpfter Punkt mit gutem Stellungsspiel, toller Feldabwehr und gutem Zuspiel sorgte für den Ausgleich – die Jungs und Mädels der Journaille schienen in Bedrängnis gebracht.

Ein hart umkämpfter dritter Satz, welcher zwischenzeitlich von übermächtiger Führung der Heimkinder des SVE zehrte, ging, trotz einer unglaublichen Aufschlagserie des letzten spielfähig verbliebenen Olaf, erneut an die Teletubbies.

Eigentlich ist das 5-Satz Spiel die Stärke des SVE, allerdings hatten sich die flauschig, bunten Kreaturen aus dem Wille-Land auf unser viel zu statisches, durchschaubares und einfallsloses Spiel eingestellt, so dass es gar nicht mehr zu Äußersten, dem 5. Satz kommen musste. Das Spiel der roten Eutritzscher war zu oft von Unbeweglichkeit und kleineren persönlichen, technischen Unzulänglichkeiten geprägt, so dass sich die Vielzahl der Fehler nicht wirklich positiv auf den Punktestand auswirkte. Die panischen Wechselrochaden der Betreuer trugen im letzten Satz leider auch nicht wirklich zu allgemeiner Spielsicherheit und Konstanz bei, ebenso wenig konnte das Auftauchen eines frischen Jokers das Spiel noch herumreißen.

Ein 1:3 in einer frischen Saison ist also das Fazit dieses hoffentlich lehrreichen Abends. Viele solcher sollten wir allerdings nicht folgen lassen, da aufgrund der neuen Ligagestaltung sogar weniger Spiele anstehen als in der Vergangenheit, sprich: Es wird eng im Mittelfeld.

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