In der vergangenen Saison holte die D drei ihrer vier Saisonsiege in der Ferne. Prompt ging der Start in die aktuelle Spielzeit daheim auch verloren. Was sollte da auswärts bei den uns mittlerweile bekannten Clusters schon schiefgehen?

Neben der ersten Sechs mit Janine, Steffen K., Ronny, Kevin, Micha, Olaf P. und unserem Libero Daniel war auch der Fan-/Ersatzspielerblock mit Lucas, Basti, Uhri, Dogi, Thomas, Steffen F. und unserem Coach Olaf stark besetzt. Schon beim Einspielen konnte man sich an die flachen und schmalen Bedingungen der Halle gewöhnen, immerhin hat hier der Gastgeber klare Erfahrungsvorteile. Logischerweise begann das Spiel gleich mit zwei Deckenberührungen unsererseits, dazu kam eine überraschende Schwäche am Aufschlag – wir kamen über die Stationen 5:3, 8:5 und 11:11 schwer ins Spiel. Aber die Tendenz war klar, mit zunehmender Spielzeit übernahmen wir mit sauberem Ballspiel, tollen Zuspielen und sicheren und platzierten Angriffen das Zepter in Satz 1. Kevins zwei Sprungaufgaben zeigten auch sein gutes Gespür für sein Können. Über die Stationen 12:16 und 15:21 ging es zum ungefährdeten 17:25 und einem klaren Satzgewinn.

Für den zweiten Satz gab es den Wechsel Uhri für Olaf P. – und es ging nahtlos einfach weiter mit der Dominanz der Garagen-Besucher über 4:5 zum 6:10. Weniger Aufschlagfehler, variable Angriffe und weiter konzentriertes und einsatzstarkes Spiel sicherten uns eine stetig wachsende Führung. Da waren auch Kevins 8 Aufschlag-Granaten, gespickt von 4 Sprungaufgaben – Ähnliches sieht man momentan nur im Meisterschaftsfinale zwischen Berlin und Friedrichshafen – recht hilfreich. So ging der zweite Satz ohne jegliche Schwächephase mit 16:25 an uns.

Im dritten Satz gönnte sich „Zauberhand“ Steffen eine Auszeit im Zuspiel und überließ Dogi seine Position – übrigens ohne Leistungsabfall. Auf der Außenposition kam Olaf für Uhri wieder aufs Feld. Und bis zum 5:8 sah es auch so aus, als ob wir heute mal ohne jegliche Schwächephase und Leistungseinbruch durchkommen könnten – immerhin lockten in Böhlitz-Ehrenberg in Steffens guter Stube eine leckere Bratwurst und ein kühles Blondes – doch es kam anders. Aus dem Nichts schafften die wacker kämpfenden Clusters eine 7:0-Serie zum 12:8, ohne glänzen zu müssen, einfach nur unsere Fehler nutzend. Olafs Auszeit schärfte wieder die Sinne, Ronnys und Kevins Aufschläge sorgten für genügend Druck auf dem Kessel und unsauberes Spiel beim Gegner und schon waren wir mit 14:17 wieder in Front gegangen. Diesen Vorsprung verwalteten wir sicher bis zum Satzball – dieser wurde geradezu legendär. Nachdem der Ball Pingpong übers Netz ging und die Clusters ihn wieder gut im Spiel hielten, flog er plötzlich Richtung Micha. Er, scheinbar völlig überrascht und an der Außenlinie auf den Schlusspfiff wartend, musste flink nach vorn eilen und sich, irgend etwas grummelnd, unter den sich rasend schnell dem Boden nähernden Ball werfen. Dies gelang grandios und Sekunden später war der 75. Punkt des Spieles in Sack und Tüten. Prima gemacht, Präsi!

„Prima gemacht“ gilt dem gesamten Team. Auch wenn unser Coach uns sofort nach dem Jubel erdete und unseren Sieg auf des Gegners Schwäche fußen ließ, zeigten wir eine geschlossen starke Leistung, die für die kommenden Auswärtsspiele (nächstes in zwei Wochen im Pokal) hoffen lässt.

Weiter so – sagt VatisSohn

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