Do or die..

…hieß es gegen heimstarke Schkeuditzer – Gott sei Dank in unserer Halle! Die Erinnerungen an das Auswärtsdebakel saßen noch tief. Um den Klassenerhalt in der eigenen Hand zu haben mussten wir einen möglichst klaren Sieg einfahren und starteten dem entsprechend motiviert.
Schon beim Einschlagen war Eutritzsch on fire und ließ es ordentlich knallen. Mit einer starken ersten Sechs starteten wir und konnten mit elf
Feldspielern aus den Vollen schöpfen. mehr »

Mit dem Rücken zur Wand – oder: Ja er lebt noch!

Mit magerer Ausbeute aus der bisherigen Saison musste ein Lebenszeichen her, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft möglich zu machen. Der positive Aufwind aus der Pokalschlacht gegen Taucha sollte genutzt werden, um mit dem altbekannten Kampf- und Siegeswillen die BadBoys an die Wand zu spielen, was, wie der geneigte Fan weiß, in unsere Halle eigentlich nicht so schwer sein sollte. Mit guter Besetzung, und dem von einer kurzfristigen Verletzung genesenem Stefan Kreim konnten wir aus dem Vollen schöpfen. Als Starter standen im Zuspiel Sebastian, auf Diagonal Stefan, Außen Freddy und Jochen und auf Mitte Micha und Markus (auch M&M genannt) zur Verfügung, tatkräftig von Julian als Libero unterstützt, der, soviel sei vorweggenommen, über sich hinauswachsen sollte. Nach nervösem Start und schwacher Annahme half die erste Auszeit und die beruhigenden Worte des Trainers beim Stand von 2:6. Mehr Stabilität, eine hohe Annahme, ruhige Pässe und weniger Servicefehler ließen uns den Rückstand schnell aufholen, sodass wir in der Mitte des Satzes mit drei Punkten führten, nur um den Gegner noch einmal herankommen zu lassen und dann final mit einer starken Aufschlagsserie zu 20 zu schlagen. Der erste Satz war da, eine Führung war fast neu für uns. Nur so lässt sich erklären, dass wir, ohne Änderung in der Aufstellung schlecht und unruhig starteten, und schnell mit fünf Punkten hinten lagen. Ein Wechsel (Pille für Stefan) konnte ebenfalls nicht zur Wende führen, so konnte der Gast die frühe Fünfpunkteführung halten und den Satz ungefährdet zum Ausgleich gewinnen. Wir versuchten im dritten Satz durch Verschiebung und Zuspielerwechsel die Wende herbeizuführen, doch ein 0:5 Rückstand zu Beginn des Satzes bedingt durch desolate Annahme (wer hätte es gedacht) konnte nicht aufgeholt werden. Mit dem Rücken zur Wand, in eigener Halle gegen einen Gegner mit 1:2 hinten, dem wir, bis auf in der Annahme und der Aufschlagskonstanz auf allen Positionen überlegen waren. Was tun? Nun, dass was Eutritzsch immer am besten konnte. Kämpfen und Siegen. Trotz des zwischenzeitlichen Rückstands von vier Punkten ließen wir uns nie abschütteln und spielten uns zum Ende des Satzes in einen Rausch, der sich vor allem auf die Annahmestabilität durch Markus, Julian und dem wiedererstarktem Freddy zurückführen ließ. Der das ganze Spiel schon überlegene Angriff und das Vermeiden von Aufschlagsfehlern tat das Übrige. Durch überlegtes Zuspiel und Angriffe über alle Positionen konnten wir den vierten Satz zu 23 gewinnen. Chrunchtime! Dafür sind wir gemacht. Zugegebenermaßen schien im fünften Satz Fortuna das rote Trikots Eutritzschs getragen zu haben. Getrieben durch zahlreiche Fans, wiederum einer starken Annahme und guten Aufschlagsserien gewannen wir den fünften Satz mit 15:9. Aus BadBoys wurden SadBoys. Die Eutritzscher Halle bebte! Wir bedanken uns bei einem starken Gegner und den vielen Fans. mehr »