Eutritzscher Himmelfahrtstour 2019

Pünktlich 9.00 trafen sich Olaf, Olaf, Michael und Manfred im Kellergeschoss der Bayrischer Bahnhof Gasthaus & Gosebrauerei. Die Kneipe hatte noch geschlossen. So ging es gleich zur S-Bahn Richtung Halle. Die DB legt auch zum Himmelfahrtstag Trainingsprogramme auf, heute stand Fahrradtragen auf der Tagesordnung, die kellerwärts führende Rolltreppe war defekt. Die S-Bahn kam pünktlich aus Zwickau und hatte auch noch Platz für unsere Fahrräder. Im Nachbarabteil lagen schon zu so früher Stunde einige Bierleichen. Die Zeit bis Halle reichte gerade, um das erste Zugbier zu leeren. Altenburger hatte wieder gespendet. In Halle hieß es dann, die Räder auf den Nachbarbahnsteig umzutragen. Auf Gleis 10 erwartete uns eine dreigliedriger Triebwagen Richtung Merseburg, dessen Fahrradplätze schon besetzt waren. Zum Inventar gehört auch eine Zugführerin namens Frau Feld-Webel, die die Fahrgäste ordentlich maßregelte. Aber, sie brachte es fertig, noch ein 2. Zugteil zu ordern. So kamen wir doch noch nach Merseburg. Dort warteten Matthias und Ronny auf uns, die sich auf ihren Rädern von Raßnitz bzw. Günthersdorf zum Treffpunkt begeben hatten. Nach dem offiziellen Startfoto radelten wir über Zscherben nach Frankleben, wo am Ostrand des Geiseltalsees die erste Tränke auf uns wartete. Der Wirt schenkte Watzdorfer Bier in kleinen Flaschen aus. Die Körper nahm es gut an. Zum Baden bestand noch keine Lust, also ging es weiter Richtung Bergwertung.


Die nächsten 7,5 km ging es stetig aufwärts, mussten wir doch den Weinberg erklimmen. Uhri mit Mund und E-Bike immer vornweg. Das gab schon andere Zeiten. Trotz aller Anstrengung, den Weg nach oben begleitete eine hervorragende Sicht über den See. So hatten wir den Ort der Mittagsrast und den Rückweg immer im Blick. Nun wartete aber erst einmal das Weingut mit Straußwirtschaft auf uns. Wir suchten uns auf dem Freisitz ein schattiges Plätzchen und warteten auf die Weinverkostung, die uns Matthias und Olaf darbringen wollten. Wir mussten uns in Geduld üben! Dann kamen die beiden Weinprinzen mit Kerner, Grauburgunder und Riesling! Damit die einzelnen Rebsorten zu unterscheiden waren, wurde auch noch ein Käseteller gesponsort. Der Service stimmte. Der Wein war so gut, dass wir auf die Urkrostitzer Feinrebe verzichten konnten. Obwohl wir da oben gut saßen, wir mussten weiter, das Mittagessen im El Retiro in Krumpa wartete. Zuvor galt ab noch eine rasante Abfahrt zu nehmen, wir verloren die auf 7,5 km gesammelten Höhenmeter innerhalb eines 1,5 km langen Sturzfluges.


Auf dem Weg zum El Retiro passierten wir diverse Junggesellinnenabschiede. Bei einem Mädel gab es sogar Bier to go. Ob sie mit dieser Dreistigkeit gerechnet hatte? Wir ließen uns das Bier jedenfalls schmecken. Auch noch vor dem Mittagessen musste uns Uhri unbedingt noch den Geistal-Irrgarten zeigen. Nur Ronny wollte ihn dann ausprobieren, der Rest hing ab.


Im El Retiro endlich angekommen hing uns der Magen schon in den Kniekehlen. Platz gab es genug, die Speisenkarte war reichhaltig und aus dem Hahn lief Münchner Hofbräu. Kann man machen.


Die kommende Etappe war lang, zum Anbaden blieb keine Zeit mehr. Wir fuhren noch einige Kilometer am See entlang und verließen ihn dann bei Großkayna. Einige Kilometer später konnten wir dann noch das Aroma der Erdölraffinerie von Leuna genießen. Dann erreichten wir endlich Spergau und am Ortsausgang die Jahrhunderthalle. Dort wartet der fast so alte Horst mit einem gute gekühltem Kasten Altenburger auf uns. Es war schon nach 16 Uhr, also höchste Zeit für ein Nachmittagsbier. Kompott gab es auch noch. Nur das Eis schmeckte etwas fad.


Jetzt stand die letzte Etappe auf dem Plan. Erfahrungsgemäß bringt die immer Überraschungen. In Bad Dürrenberg am Kreisverkehr musste Uhri mal kurz durchgedreht sein. Jedenfalls sucht er die Nähe zum Boden. Michael und Olaf hatten sich zwischenzeitlich etwas nach hinten abgesetzt, vermutlich wollten sie beim ….. ungestört sein.


Am Ende, so gegen 17.30, wie immer mit erheblichem zeitlichen Verzug, erreichten wir Ronnys Ländereien, wo Papa Ronny schon beim Grill zu Gange war und seine Schwiegertochter einen leckeren Kartoffelsalat auf den Tisch gezaubert hatte. Hier stießen auch Dieter und Steffen zu uns. Dieter erstmals ohne Rad. Sein Sitzelement hat zur Zeit eine Inkompatibilität zu Fahrradsätteln. Wie immer am Ende solcher Tage waren alle etwas abgeschlafft. Das gute Röglitzer Bier wollte nicht mehr so richtig schmecken.


Fazit der 2019er Männertagstour: Bestes Wetter, schöne Runde, ausreichend Getränke und Verpflegung. Gute Stimmung insgesamt. Nur Uhri wird den Tag in nachhaltiger Erinnerung behalten. Großes Dankeschön an die Betreuer des Zielgebietes. Ausblick für das kommende Jahr:

Die jungen Eutritzscher müssen ran. Ihr organisiert eine Tour und die alten machen mit.

Euer Tourguide

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