Eutritzsch gegen die Engelsdorfer Leos. Wir hatten uns auf ein Wiedersehen mit unserem alten Kumpel Frank gefreut, der bei uns das 1×1 des Volleyballs gelernt hat. Aber er ist laut Aussage seiner Mannschaft eigentlich immer im Urlaub, Beamter halt.

Gastfreundschaft wurde in dieser Saison von uns groß geschrieben, wir hatten noch kein Heimspiel gewonnen und mit gerade mal 7 Spielern standen die Vorzeichen gegen spielstarke Löwen nicht auf Attacke. Thomas langzeitverletzt, Daniel verzerrt und unsere Mittelrakete unentschuldigt wahrscheinlich wieder auf einer Travestieshow. Doch o Wunder, wir starteten mit Spaß und gelungenen Aktionen in Annahme, Zuspiel und Angriff und stellten die Engelsdorfer während des gesamten Satzes immer wieder vor neue Probleme. 22:18 … 24:22, wir mussten den Sack eigentlich nur noch zu machen. Wir hatten wohl vorher zu viel Handball gekuckt, der finale Punkt wollte uns einfach nicht gelingen. Ständig wechselnde Satzbälle mit einem glücklichen Ende beim 29:31 für unsere Gäste. Aber es war der beste Satz seit langem und hat Spaß gemacht.

Christian versuchte uns aufzubauen und wies auf die kleinen Fehler hin und auf ging es in Satz Nr. 2. Da schlichen sich so manche leichte Fehler ein, wir gerieten ständig in Rückstand und kämpften uns wiederholt mit viel Mühe immer wieder heran. Heute war Engelsdorf schlagbar, trotz unseres limitierten Kaders. Am Ende zogen die Leos doch davon und gewannen recht deutlich.

Der 3. Satz erinnerte an das Spiel gegen die Monarchen, nichts ging mehr. Verschlagene Aufschläge in Serie, schlechte Annahmen und kein ordentliches Zuspiel, geschweige denn Angriffe die Engelsdorf Sorgen bereitet hätten. Unser Coach drohte auszurasten. Eigentlich würde ich das schon gern mal erleben, aber in Anbetracht seines fortgeschrittenen Alters ist es vielleicht doch besser, ihn nicht in den Infarkt zu treiben. Wir geloben Besserung, im letzten Heimspiel sollten wir dem Roten Stern unsere Gastfreundschaft vorenthalten und die Saison mit dem ersten Heimsieg abschließen.

Glückwunsch an die Leos, danke an unsere Schiris und unseren Coach für seine bewundernswerte Selbstbeherrschung.

Steffen Kurzke

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