Am Montag dem 05.11.2018 ging es mal wieder gegen einen ehemaligen Ligaprimus, welcher schon lange Zeit in der A und davon die größte Zeit in der A1 verweilte. Mit einem gestärkten Rücken aus dem gewonnenen Punkt, sowie Pokalspiel, stellten wir uns der neuen Herausforderung in einer der größten Garagen der Welt. Dass wir die Aufgabe sehr ernst nahmen, konnte man an der Kaderstärke erkennen. Es reisten Christian, Michael, Jochen, Marcel, Pille, Freddy, Stephan K., Julian und meine Wenigkeit in der Eisenbahnstraße an.

Die Aufstellung im ersten Satz bestand aus Zuspiel: Christian, Diagonal: Kreim, Außen: Jochen und Marcel, Mitte: Pille und Markus. Am Anfang des ersten Satzes lief es relativ gut für uns und wir konnten mit 3:6 in Führung gehen. Diese konnten wir auch im Verlauf des Satzes mit einem Punktestand  von 6:10 halten, bis uns dann langsam, aber sicher die Garage in ihren Bann zog und einige Bälle an die, geschätzt 2,50 m hohe, Decke oder dann doch noch in das 20 m lange Feld fielen. Ab diesem Zeitpunkt überholte uns der VVC und gewann den Satz am Ende mit 25:21.

Kopf hoch und ab in Runde 2. Freddy kam für Marcel und Micha für Pille. Nach einem gelungenen Start mit 1:4 begannen die Probleme dann schon etwas eher und der VVC kam immer wieder mit gefährlichen Angriffen über die Mitte und über Außen durch. Man merkte auch, dass die Spieler vom VVC ihre Startschwierigkeiten überwunden hatten. Durch eine wahnsinnige Serie von acht Punkten gewannen sie den 2. Satz mit 25:14. Ja richtig gehört von 17:14 auf 25:14. Die Garage hat bei dieser Serie natürlich den größten Teil dazu beigetragen.

Alles abschütteln und mit guter Stimmung, Kampf und einer Teamleistung ‚all in‘ gehen. Pille kam für Markus und Markus kam für Freddy auf Außen. Der Satz ging gleich sehr gut mit einem Abschuss von Micha, welcher uns den Respekt und das Selbstvertrauen zurück brachte, zum 1:1 los. Wir sind angekommen im Abstiegskampf und zeigten dies auch langsam aber sicher auf dem Spielfeld.

Unsere Mannschaftsleistung wurde immer besser. Jeder kämpfte für jeden. Sogar die Nahsicherung wurde viel aktiver eingenommen als sonst. Mit starken Angriffen über Micha, Jochen, Kreim und Pille, einer gefestigteren Annahme und Traumzuspielen setzten wir uns bis auf 13:18 ab und gewannen den Satz mit 16:25. Wow… eine starke Marke gesetzt und genau so weiter machen.

Der vierte ging dann genau so los wie der dritte. Traumannahme Pille, Zuckerpass Christian und der Hammer von Micha. Bärenstark… Eutritzsch is still alive! Der VVC hatte aber auch erkannt, dass er mit weniger als 100 % heute nur noch einen Kaktus ernten würden und setzten uns mit schnellen Angriffen über die Mitte gehörig unter Druck. Eine Schrecksekunde beim Gegner ließ die Farbe in allen Gesichtern der Spieler weichen. Ein Spieler knickte in der schlecht gekehrten Garage um und musste den Abend beenden. Gute Besserung an dieser Stelle. Nach ein paar Minuten Verletzungspause und einem Wechsel ging es dann weiter.

Es folgte ein gefühlt 20 min andauernder Spielzug mit Kampf und Leidenschaft auf beiden Seiten, der das glücklichere Ende für uns vorsah. Wie es bei einer solch prägenden Aktion immer läuft, konnten wir uns im Anschluss, mit gestärktem Selbstbewusstsein und gefülltem Adrenalin, von einem Gleichstand bis auf 8:12 absetzen. Die Zeichen sind gesetzt und der Weg, den wir gehen mussten, war klar vorgegeben. Nur noch eintüten und abschicken! Mit starken Aktionen auf beiden Seiten konnten wir diesen Vierpunkteabstand bis ins Ziel retten.

Tie-break – Eutritzsch musste mal wieder dem Namen auch Taten folgen lassen. Wobei dies im ersten Teil des Satzes absolut noch nicht gelang und der VVC sich mit 5:2 absetzte. AUSZEIT!!! UND GENAU HIER BEGANN DIE WENDE! Die machen einen Punkt, wir zwei! Jeder hat es schon mal gehört 😉 5:4, 7:7, 8:10, 11:15.

Ein geiles Spiel mit einem fairen VVC und einer tollen Garagenstimmung ging mit einem positiven Ende für den SV Eutritzsch aus. Das nächste Mal starten wir gleich mit einem 2:0 als Ballast im Rücken 😉

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