Das Geschehen

am Vormittag

Viele Dinge, die man als Teilnehmer gar nicht wahr nimmt, müssen im Vorfeld eines Turnieres, insbesondere eines Spendenturniers, organisiert werden. Marcel, hoch motiviert und stets gut organisiert, hielt die Fäden zusammen und konnte auf die starke Unterstützung unseres Vereins setzen.

 

So wurden schon Freitagabend Netzanlagen und Turnierstand aufgebaut, sodass Samstag nur Buffet und T-Shirt-Verkauf hergerichtet werden mussten. Ab 8:15 Uhr trafen die Teams ein und wurden 8:45 Uhr vom Tauchaer Bürgermeister Tobias Meier zur Eröffnung begrüßt, unser Vereinspräsident hob den Spendenzweck des Turniers vor. Für hörbare Erleichterung bei den Teams sorgte Olafs spontaner Vorschlag, dass wir als Ausrichter für alle Spiele das Schiedsgericht stellen.

  

Da die Gruppen nacheinander in der Reihenfolge der Anmeldungen gefüllt wurden, trafen in der ersten Runde Teams aus allen Leistungsklassen aufeinander, was zu teilweise großen Satzdifferenzen führte. Die Teams konzentrierten sich aufs Spielen, während ich mir, in Funktion der Turnierleitung, Gedanken um Olafs Vorschlag machte, für jedes Spiel ein Schiedsgericht zu stellen. Immerhin mussten permanent sechs Eutritzscher und Helfer die Spiele leiten und Punkte notieren. Aber auch unsere Schiris und Schreiber mussten mal Pipi oder wollten Essen und Trinken für den guten Zweck. Ich glaube die Ausmaße des Vorschlags waren vorher keinem klar. Doch alle, auch nur kurz „zum Gucken“ angereiste Eutritzscher ließen sich nicht lumpen, mal zwei Sätze zu pfeifen, sodass wir bis zum Ende des Turniers für alle 56 Spiele über insgesamt 9 h (sprichwörtlich) super über die Runden kamen. Euch herzlichen Dank!

 

Insbesondere während des Vormittags war ein reges Treiben der Medienvertreter zu bemerken. Es wurde gefilmt, interviewt und fotografiert. Arne möchte uns das Turnier medial zusammenfassen. Ich bin gespannt. Auch eine lokale Zeitung interessierte sich für Turnier, Ablauf, den Zweck und wollte uns ablichten.

  

am Nachmittag

Nach der ersten Runde bzw. der Mittagspause stellte uns der Ferienland e. V., den wir mit den Erlösen unseres Turnieres unterstützen, sein Ziele vor und motivierte zur Spende. Direkt danach ging es in die zweite Runde, in der härter gekämpft wurde, da die Teams nun auf ähnlichem Niveau gegeneinander spielten. Leider gab es einen medizinischen Notfalls (ohne Fremdeinwirkung), der uns zu einer kurzen Unterbrechnung zwang. Erste Hilfe war gut organisiert. An dieser Stelle die besten Genesungswünsche.

Ebenfalls gut organisiert waren unsere Mädels vom Catering, welche mittels Salaten, verschiedenen Suppen (welche sehr gut ankamen), Kuchen, belegten Brötchen, Bretzeln, Würstchen und vielem mehr für stetige Kalorienzufuhr sorgen. Der Verkauf lief so gut, dass die Vorräte noch vor Turnierende drohten zur Neige zu gehen. Doch unsere Mädels lösten auch dieses Problem. An Getränken mangelte es ebenfalls nicht. Philipp erklärte mir, dass die 0,2er Cola genauso viel kostet wie ein 0,5er Bier und man schon genau haushalten müsse 😉 .

   

Gegen Nachmittag schaute man zunehmends in geschaffte Gesichter. Zeit, mit den Platzierungsspielen der 3. Runde zu beginnen. Da wir gut in der Zeit lagen und gute Spiele wollten, entschieden wir uns, nicht auf Zeit, sondern auf zwei Gewinnsätze à 15 Punkte mit zwei Punkten Differenz zu spielen. Auch hier wurden wir von unserer spontanen Entscheidung überrascht. Vier von acht Teams gingen in den Tie-Break und das auch bis zum Schluss sehr knapp. Ich habe Spielstände von 7:7 und ähnliche im 3 Satz gesehen, was für ausgeglichene Verhältnisse zwischen den Teams spricht.

Wichtig ist uns, zu betonen, dass wir das Turnier als Mixed-Turnier der Hobbyliga sehen und werden nächstes Jahr stärker darauf achten, dass einerseits nur berechtigte Spieler starten und andererseits stets zwei Frauen auf dem Feld stehen. Wenn das Spektrum zu groß wird, führt das zu Unmut und schadet dem Gedanken des „Fair-Play“. Bei uns stehen Sport, der gute Zweck und Spaß im Vordergrund.

  

Mit dem Turnier haben wir eindrucksvoll bewiesen, was ein kleiner Verein mit seinen Mitgliedern im Stande ist zu leisten. Ich denke, wir haben nun ein repräsentatives Niveau in der Region Leipzig erreicht und schon neue Ideen für nächstes Jahr. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an alle vereinsinternen und -externen Helfer, die getreu dem Motto „TU WAS, BEWEG WAS – Menschen für Menschen“ mit vielen kleinen Dingen zum Gelingen dieses Turniers beigetragen haben.

Noch mehr Fotos (bis 31.03.2019)

Teams

Platzierungen

  1. Schnecke an Decke
  2. 6 mit + ohne
  3. Fireballs
  4. ATV
  5. Youngstars Remixed
  6. Roter Stern Havanna
  7. Sechs mit Zwei Frauen
  8. Leipziger SEV
  9. AC Taucha
  10. Hurricane
  11. Volleybärenbande
  12. Sumsi mit Po
  13. Grobmotoriker
  14. SV Clusters
  15. Duff Beer
  16. Netzfetzer

detaillierte Ergebnisse als PDF

In der 1. Runde wurden 2x 10 min, in der 2. Runde 2x 11 min und in der 3. Runde 2 Gewinnsätze à 15 Punkte mit 2 Punkten Vorsprung gespielt. Letzteres ließ sich im Falle eines Tie-Break nicht im Turnierplaner abbilden. Weshalb für die PDF in disen vier Fällen die Punkte des 3. Satze zum 2. addiert wurden, was in allen Fällen zur korrekten Platzierung führte. Ergebnisse der 3. Runde:

Spiel um Platz 1
Schnecke an Decke – 6 mit & ohne
15:9
15:10

Spiel um Platz 3
Fireballs – ATV
15:17
17:15
15:8

Spiel um Platz 5
Youngstars Remixed – Roter Stern Havanna
15:8
15:12

Spiel um Platz 7
Leipziger SEV – Sechs mit Zwei Frauen
9:15
16:14
12:15

Spiel um Platz 9
Hurrican – AC Taucha
15:9
12:15
11:15

Spiel um Platz 11
Sumsi mit Po – Volleybärenbande
14:16
8:15

Spiel um Platz 13
SV Clusters – Grobmotoriker
12:15
15:17

Spiel um Platz 15
Netzfetzer – Duff Beer
11:15
15:13
11:15

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