Wie vor jeder Begegnung dieser zwei Mannschaften kochten die Sprüche über und die Wetttöpfe waren prall gefüllt. Das Spiel wurde heiß erwartet, jedoch kam es zu einer sehr ungünstigen Zeit, wenn man die Trainingsbeteiligung und arbeits- bzw. krankheitsbedingten Ausfälle betrachtete.

Das einfachste an diesen Abend war es, die Startaufstellung zu finden. Diese stellte sich bis auf die Ausnahme im Zuspiel selber auf. Sascha und Stefan griffen über Außen an, Freddy setzte den Gegner von der Diagonalen unter Druck, Pille und meine Wenigkeit flogen über die Mitte ein, Julian war das Bollwerk in der Abwehr und die Bälle verteilten im Schichtbetrieb Sebastian und Christian.

Der 1. Satz begann ganz gut, man merkte auch, dass die Füchse sich in ihrem neuen Bau noch zurecht finden mussten. Es war ein ausgeglichener Satz in dem wir kurz vor Schluss noch mit 24:22 führten, ihn aber dennoch durch einen Kollektivausfall 24:26 abgeben mussten.

Motivierende Worte, ein rhythmisches Getrommel und ein Hexenkessel, welcher mit Abstand einzigartig in der Hobbyliga ist, verhalfen uns nicht nur zu neuer Kraft, sondern auch zu einem Satzgewinn mit acht Punkten Abstand.

Der Gong ertönte zur dritten Runde. Die Füchse sind angekommen im Hexenkessel und ließen uns dies durch einen Satzgewinn von 19:25 auch spüren.

Der Plan für den vierten Satz war klar, hoch motiviert und voller Ehrgeiz rauf aufs Spielfeld und alles raushauen. Gesagt getan … nur leider auf der falschen Seite des Feldes. Wir gingen gleich mit einen Rückstand in diesen Satz, welchen wir bis zum Schluss immer hinterher liefen und nicht mehr aufholen konnten.

Die Füchse machten ein gutes Spiel und waren leider an diesem Tage eine Nummer zu groß für uns. Aber wir erwarten jetzt schon sehnsüchtig die Revanche im Saisonfinale und werden dort mit Sicherheit den Fuchsbau der Hausherren mit tobenden Getrommel ausräuchern.

Markus

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